Was genau ist ein Kinderwillkommensfest?
Das Kinderwillkommensfest – kurz auch Kiwi genannt – ist eine wunderbare Möglichkeit ein Kind auf der Welt willkommen zu heißen. Kinderwillkommensfeste bieten die einzigartige Möglichkeit auch im kleinen Kreise zuhause, mit der ganzen Familie ein Fest der Geburt zu feiern. Der Moment, wenn ein Kind geboren wird, stellt erstmal alles auf den Kopf und da muss man mal anhalten und durchatmen.
Am besten hält man an und würdigt das Ganze mit einer Zeremonie. Doch keine Angst, Ihr müsst nicht selbst sprechen oder über die Gestaltungsmöglichkeiten Bescheid wissen. Dafür sind unsere Rednerinnen und Redner bestens ausgebildet. Eure starken Begleiter für ein gelungenes Fest.
Wichtig – weil das oft verwechselt wird: Ein Kinderwillkommensfest ist keine Freie Taufe. Es ähnelt ihr höchstens in einem Punkt: Ein Kind wird willkommen geheißen und in Familie bzw. Gemeinschaft aufgenommen.
In der Kirche ist diese Aufnahme mit der Taufe verbunden. Beim Kinderwillkommensfest wird jedoch nicht getauft, sondern bewusst begrüßt: Es werden Werte und Wünsche mitgegeben, es wird gefeiert – und auf Wunsch können auch Paten eingesetzt werden.
Eine symbolische Handlung kann dabei ebenfalls Teil der Zeremonie sein.
Wie alt sind die Kinder bei einem Willkommensfest in der Regel?
In der Regel sind Kinder bei einem Kinderwillkommensfest nicht jünger als ein halbes Jahr – nach oben gibt es keine Grenzen. Selbst mit 7 Jahren kann ein Kinderwillkommensfest noch stimmig sein, wenn die Idee erst später entstanden ist. Entscheidend ist, dass es zu Eurer Familie passt. Und auch wenn Euer Baby die Zeremonie noch nicht bewusst versteht, ist das völlig in Ordnung: Ihr könnt das Willkommensfest aufzeichnen, damit Euer Kind es sich später in einem passenden Alter ansehen und die Botschaften sowie Rituale besser nachvollziehen kann.
Ein Kinderwillkommensfest ist außerdem eine wunderbare Möglichkeit, Eure Liebsten einzubinden – und zugleich eine schöne Alternative zur Taufe. Denn Ihr entscheidet dabei nicht „über den Kopf Eures Kindes hinweg“, ob es getauft wird und damit einem Glauben angehört oder nicht.
Freie Redner beim Kinderwillkommensfest ermöglichen besonders individuelle Planungen
Ihr habt einen Profi an Eurer Seite, der weiß, wie alles funktioniert. Ein freier Redner oder eine Freie Rednerin können in ihrer Rede Eure Persönlichkeit, Euer Leben, die Familie und das neu entstandene Leben mit Baby auf eine besondere Weise erzählen und die Liebe, die ihr teilt, so feiern.
Kinderwillkommensfest: So kann die Zeremonie ablaufen
Ihr könnt nach der Begrüßung ganz nach Belieben Lieder, eine symbolische Handlung, eine Rede, Paten-Einsetzung, Elternversprechen oder andere Ablaufpunkte für Euch und Eure Gäste einbauen. Es bleibt offen, ganz nach Euren Wünschen, wie das Ganze abläuft.
Das Willkommensfest lässt sich auch mit einer christlichen Taufe verbinden
Allerdings kann das Kinderwillkommensfest mit einer kirchlichen Taufe verbunden werden und allem, was dazu gehört, wie zum Beispiel auch eine Taufkerze oder Fürbitten. Es gibt zum Beispiel Freie Rednerinnen und Redner, die in der Kirche mit dem Priester oder Pfarrer (oder wem auch immer) gemeinsam eine Zeremonie feiern und somit eine Kinderwillkommensfeier mit der Taufe verbinden.
9 Kinderwillkommensfest-Ideen für Rituale
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1
Eine Zeitkapsel füllen
Familie und Freundeskreis geben dem Kind Botschaften, Wünsche oder kleine Erinnerungsstücke mit.
Die Zeitkapsel kann das Kind später öffnen – zum Beispiel zu seinem 18. Geburtstag.
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2
Die Namensgeschichte erzählen
Ein schöner Teil der Zeremonie ist die Geschichte hinter dem Namen Eures Sohnes oder Eurer Tochter: War er lange geheim? Steckt eine besondere Bedeutung dahinter?
Ist er eine Erinnerung an die Großeltern? Was auch immer es ist – wir von Freie Redner erzählen Eure Geschichte.
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3
Ein Gästebuch füllen
Zur Erinnerung dürfen die Gäste ein Gästebuch gestalten: mit Sprüchen, Wünschen, Botschaften oder kleinen Anekdoten.
Es gibt viele Möglichkeiten.
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4
Einen Wunschbaum schmücken und einpflanzen
Ihr könnt einen Wunschbaum schmücken und gemeinsam einpflanzen – ein Ritual mit Symbolkraft.
Das Schöne: Der Aufwand bleibt überschaubar, weil Eure Gäste mithelfen. Sie bringen zum Beispiel etwas Heimaterde von zu Hause mit. Zwei Freunde können die Erde einsammeln und nach vorne bringen – so entsteht ein gemeinsamer Moment und eine Erinnerung, die bleibt.
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5
Paten ernennen
Eine wertvolle Idee ist es, Paten für Euer Baby zu ernennen: Menschen, die Euer Kind begleiten, Halt geben und einfach da sein dürfen.
Vertrauens- und Bezugspersonen sind für Kinder ein echter Schatz.
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6
Geschenke für künftige Geburtstage
Jeder Gast bringt ein Geschenk für einen zukünftigen Geburtstag mit – nummeriert, damit das Kind jedes Jahr eines öffnen kann.
So erinnert es sich nicht nur an das Willkommensfest, sondern auch an den jeweiligen Schenkenden. Ein wunderbares Erinnerungsstück – Jahr für Jahr.
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7
Eine Schatzkiste befüllen
Eine Schatzkiste kann mit kleinen Dingen zum Entdecken gefüllt werden: Botschaften, aufgeschriebene Wünsche, Fotos oder auch ein Gruß der Familie.
Vielleicht sogar ein Video der Rede – als Erinnerung für später.
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8
Eine Location wählen, in der Ihr Euch wohlfühlt
Der Ort ist entscheidend: vielleicht bei Euch zu Hause, im Wohnzimmer oder im Garten. Das Kinderwillkommensfest darf Eure Handschrift tragen.
Wenn Ihr eine externe Location wählt, gestaltet sie nach Euren Wünschen – gern mit Hilfe von Geschwistern oder Freunden. Liebe steckt oft in den Details.
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9
Patenschaft, Elternversprechen – und eine Kerze als Symbol
Wenn Ihr keine Freie Taufe möchtet, aber trotzdem ein Lichtritual als Symbol wünscht, könnt Ihr im Rahmen der Patenschaft oder des Elternversprechens eine Kerze einweihen: gemeinsam anzünden oder gestalten (z. B. bekleben).
Eine schöne, schlichte Alternative mit viel Bedeutung.
Abschließende Worte
Wer seinem Kind ein Kinderwillkommensfest ausrichtet, hat gleich zu Anfang vieles richtig gemacht, denn er hält einmal an und gibt dem Ganzen Raum und Bedeutung, eine Zeremonie, ein Ritual, einen Wert, der bleibt. Ob Freie Taufe, Kinderwillkommensfest, Willkommensfeier: Nennt es, wie ihr mögt, es ist der Hammer!
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